Vom 6. bis zum 10. Juli 2026 stand unser Schulalltag ganz im Zeichen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Eine Woche lang tauschten die Kinder ihre gewohnten Klassenräume und Unterrichtsstrukturen gegen vielfältige Projekte, in denen sie gemeinsam forschten, entdeckten, gestalteten, diskutierten und ausprobierten.
Dabei zeigte sich schnell: Nachhaltigkeit hat viele Gesichter. Wie können wir Tiere und ihre Lebensräume schützen? Welche Rolle spielen Bienen für unsere Umwelt? Können wir im Alltag auf Kunststoff verzichten? Woher kommt eigentlich unser T-Shirt? Welche Rechte haben Kinder auf der ganzen Welt? Und was können wir selbst tun, damit unsere Erde auch in Zukunft ein lebenswerter Ort bleibt?
In unterschiedlichen Projektgruppen gingen die Kinder diesen und vielen weiteren Fragen nach. Sie experimentierten und forschten, bauten und bastelten, malten, spielten und bewegten sich. Es entstanden unter anderem Bienenhotels, Schulhofspiele aus Holz, Kunstwerke, Informationsmaterialien und eigene Spiele. Auch eine Freundschaftsbank für den Schulhof wurde gestaltet. Andere Gruppen beschäftigten sich mit Kinderrechten, Artenschutz, einem bewussteren Umgang mit Wasser oder damit, wie aus alten Dingen etwas Neues entstehen kann. Theater und Musik boten wiederum die Möglichkeit, die Themen unserer Projektwoche kreativ auf die Bühne zu bringen.
Im Mittelpunkt stand dabei immer eine zentrale Frage: Was können wir selbst zu einer nachhaltigen und lebenswerten Zukunft beitragen? Die Kinder erfuhren, dass Nachhaltigkeit nicht nur den Schutz unserer Umwelt betrifft. Auch Gemeinschaft, Gesundheit, verantwortungsvoller Konsum, ein respektvolles Miteinander und die Rechte jedes einzelnen Menschen gehören dazu.
Den Abschluss unserer Projektwoche bildete am Freitagnachmittag, den 10. Juli, unser großes Schulfest. Nun konnten die Kinder ihren Familien, Freunden und allen Besucherinnen und Besuchern zeigen, womit sie sich während der Woche intensiv beschäftigt hatten. In den verschiedenen Räumen und auf dem Schulgelände wurden die Projekte, Arbeitsergebnisse und entstandenen Produkte präsentiert, ausprobiert und bestaunt.
So wurde aus einer Woche voller unterschiedlicher Projekte am Ende ein gemeinsames Ganzes: Viele kleine Ideen und Handlungen können etwas bewegen – und jede und jeder kann einen Beitrag leisten.
Ein solches Projekt wäre ohne die Unterstützung vieler helfender Hände nicht möglich gewesen. Deshalb möchten wir uns herzlich bei allen bedanken, die sich mit Zeit, Ideen, Engagement und tatkräftiger Unterstützung an unserer Projektwoche und dem abschließenden Schulfest beteiligt haben.
Ein ganz besonderer Dank gilt unserem Hausmeister, der während der gesamten Woche mit großem Einsatz zur Stelle war. Ob beim Sägen, beim Unterstützen der verschiedenen Bauprojekte oder bei zahlreichen anderen handwerklichen Aufgaben – mit viel Geduld, Geschick und Hilfsbereitschaft hat er dazu beigetragen, dass aus vielen Ideen der Kinder tatsächlich etwas entstehen konnte.
Wir blicken auf eine abwechslungsreiche und besondere Projektwoche zurück, in der unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur viel gelernt, sondern vor allem selbst gestaltet, ausprobiert, gemeinsam angepackt und Verantwortung übernommen haben.


